Reformierter Kirchenpräsident ist der CO2-sparsamste Bischof

Wie die Deutsche Umwelthilfe in ihrem Dienstwagen-Check der deutschen Bischöfe herausgefunden hat, sind manche Kirchenfunktionäre richtige Umweltsünder, die sich einen CO2-Ausstoß von bis zu 290 Gramm leisten. Unter der sympathischen Überschrift „CO2 im Namen des Herrn: Die Bonzen-Schlitten der Bischöfe“ hat der FOCUS die Untersuchung veröffentlicht. Die Umweltbelastungen werden unter anderem konfessionsspezifisch aufgeschlüsselt und ergeben dann doch „ökumenisch“ einen akzeptablen Schnitt von 140 Gramm pro Kilometer.

Lobend hervorgehoben wird aber eben der Mercedes E300 BlueTEC Hybrid des neuen Kirchenpräsidenten der Evangelisch-reformierten Kirche Martin Heimbucher, der lediglich 107 Gramm/km in die ostfriesische Atmosphäre entlässt. Über solche positiven Schlagzeilen freuen wir uns doch!

Dem zur Nachahmung neigenden Kirchenmitglied oder Sympathisanten sei aber vor Augen gehalten, dass jede unterlassene Autofahrt weit sparsamer ist als die Neuanschaffung einer noch so sparsamen Karosse. Fahrrad, Nahverkehr und Bahn schonen die Umwelt und letztlich auch den Geldbeutel.

Posted in Aktuelles, Bissiges, Kirchliches

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.